Hunde füttern ist nicht all zu schwer
Als ich mit dem Thema Fütterung zu schreiben begann, hab ich manchen Bericht gelesen, an einigen Abenden in Foren im Internet gestöbert, hab einige Nährstofftabellen angeschaut, über den Erhaltungsbedarf vom Hund. Hatte ich 3 Berichte gelesen hatte ich 3 Meinungen. Umso mehr Berichte ich las umso verwirrender war es. Ich arbeite im Lebensmittel- bereich, hab vor über 35 Jahren den Beruf der Fleischereifachverkäuferin gelernt, aber nicht den der Ernährungsberaterin. Hab 15 Jahre in der Metzgerei unter anderem an der Fleischtheke gearbeitet und koche Zuhause vieles frisch. Ich beschäftige mich mit dem Thema Barf seit Jahren und muss gestehen ich weis heute noch nicht alles. Warum,......ganz einfach jeder Hund ist anders. Man kann zwar ein paar Grundregeln aufstellen, bin aber der Meinung man sollte mit den Augen, einfach, den Hund beobachten) mit bisschen Bauchgefühl und vor allem ausgewogen füttern. Grob gesagt von allem ein bisschen.
Welche Fütterungsarten gibt es
Fertigfutter
Fertigfutter ist die einfachste Art zu füttern. Dabei sollte man darauf achten, das man ein Futter kauft, das den Bedürfnissen des Hundes entspricht. Welches Fertigfutter gibt es
Alleinfutter
Trockenfutter: es wird unterteilt in
Welpenfutter, Juniorfutter, erwachsenen Futter, Seniorenfutter
und diese werden teilweise bei manchen Firmen wieder unterteilt in
Rassen, Aktivität, Diätfutter
Dosen-(oder Nass) futter:
Dosennahrungen enthalten 80% Wasser.
Beifutter
Halbfeuchtfutter : Snacks und Leckerlis,
Flocken: Ergänzend zu Fleisch oder Dosenfutter
es gibt Getreideflocken, Maisflocken, Reisflocken, Kartoffelflocken,
Gemüseflocken zum Teil gemischte Flocken
Worauf sollte man beim Trockenfutter achten
Da Fleisch am besten vom Hund verdaut wird, sollte es im Futter überwiegen. Beim Hund mit normaler Aktivität, ist der Rohproteingehalt ca. 21-23%. Immer wieder liest man auf Futtersäcken " ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsmittel" Darf man vielen Berichten aus dem Internet glauben schenken? ist dies keine Garantie dass auch keine Konservierungsstoffe enthalten sind. Auf der einen Seite fand ich dies im Internet,.....verwendet der Hersteller Zutaten die bereits konserviert sind, hat er ja selbst keine Konservierungsstoffe dazu getan und muss dies somit nicht deklarieren. Auf der anderen Seite fand ich Trockenfutter zum Teil Bio-Futtersorten wo drauf stand keine chemische Zusätze in den Vorprodukten und Rohstoffen. Hier sollte man am besten beim Hersteller nachfragen. Inhaltsstoffe des Futters sollten voll deklariert sein Meist sind sie in absteigender Reihenfolge der Inhalte gelistet. Aufpassen sollte man, wenn Fleisch an 1. Stelle steht und Getreide separat nach Getreidesorten aufgelistet wird. Hier kann passieren, wenn man die einzelnen Getreidesorten zusammenfasst, das mehr Getreide als Fleisch im Futter ist. Natürlich wollen viele Futterhersteller ihre Kunden erhalten und es spricht auch nichts dagegen, dem Hund über lange Zeit das gleiche zu geben, wenn er es gut verträgt. Trotzdem bin ich für Abwechslung in der Fütterung.
Wenn man Trockenfutter füttert sollte man dem Hund immer reichlich frisches Wasser bereitstellen. Trockenfutter und Nassfutter haben verschiedene Verdauungszeiten und sollten nicht zusammen verfüttert werden.
Ich hab hier eine Seite im Internet gefunden, die vielleicht mal interessant ist, zu lesen, zum Thema Fertigfutter
http://www.tierschutz-tvt.de/19.html
Merkblatt 106 Einsatz vom Alleinfuttermittel
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Selbstgekochtes
Selbst zubereiten. Keine Angst, das ist gar nicht so kompliziert. Eine Mutter, die ihr Kind gesund ernährt, hantiert schließlich auch nicht ständig mit Nährwert-Tabellen. Um ausgewogen zu füttern, muss man dem Hund nicht bei jeder Mahlzeit alle notwendigen Nährstoffe kredenzen. Ausgewogenheit geschieht über Tage und Wochen. Wer abwechslungs- reich füttert, der füttert auch ausgewogen. Man findet vieles in der Küche für den Hund, nur sag ich immer er ist kein Abfalleimer. Was will ich damit sagen, liest man ein wenig im Internet, liest man der Hund ist ein Allesfresser. Im nächsten Artikel findet man das Gegenteil. Meiner Meinung nach, ist der Hund kein Allesfresser, weil ich kann ihm einiges von meiner Nahrung geben kann, aber nicht alles. Kocht man Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse für die Familie kann man ruhig dem Hund etwas davon geben. Aber, nicht alles was wir Menschen essen ist als Hundefutter geeignet
gewürzte Essensreste, gepökeltes Fleisch, scharf angebratenes Fleisch, rohes Schweinefleisch, spitzige und gekochte Knochen gehört nicht in den Hundenapf
Süßigkeiten (Schokolade), Kakao
Zwiebel, Knoblauch ist umstritten
Nachtschattengewächse, Tomaten,
Alkohol
Avocado, Kohlarten, Bohnen blähend (Bohnen nie roh füttern)
Kerne vom Obst, Rosinen
sollte man dem Hund nicht geben
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Barf oder Rohfütterung
B biologisch A artgerechte R Roh F Fütterung
Barf kommt dem Fressverhalten des Wolfes am nächsten. Zwar ist es meistens nicht möglich, wie in der freien Natur, ganze wild lebende Tiere zu verfüttern, aber mit der BARF-Ernährung wird die natürliche Nahrung eines wild lebenden Kaniden so gut wie möglich nachgeahmt. Es darf allerdings nicht nur Fleisch gefüttert werden, da es sonst zu Mangelerscheinungen kommen kann. Es ist also nötig, sich mit den Nahrungsbedürfnissen von Hunden etwas genauer auseinanderzusetzen und sich darüber klar zu werden, dass der Hund mit allen nötigen Nährstoffen versorgt werden muss, wobei nicht nur sein Alter, sondern auch sein Gesundheitszustand berücksichtigt werden muss.
Einen Hund zu Barfen ist eigentlich gar nicht so schwer. Am Anfang sollte man vielleicht einen Barfplan zur Hand nehmen umgerechnet auf das Gewicht und die Bedürfnisse des Hundes. Nach ein paar Mal probieren wird es schnell zur Routine. Oft liest man von Arbeitsaufwand, ich finde den gar nicht so schlimm. Gemüse kann man fertig püriert eingefrieren. Fleisch muss man nicht unbedingt in Gulaschstückchen schneiden und was die Ausgewogenheit betrifft sollte man vielleicht wissen: ein Hund braucht Fleisch, Knochen, Innereien, Mageninhalt, weil wir den Mageninhalt meist nicht haben wird dieser ersetzt durch Gemüse, Obst, Getreide.
Zum Anfang empfehle ich gerne das Buch um sich nicht zu sehr verwirren zu lassen von Schäfer/ Messika. Die Bücher sind gut und sehr verständlich geschrieben und nicht teuer.
B.A.R.F.-Junior von S.L. Schäfer/B. Messika 2004
Biologisch Artgerechten Rohen Fütterung für Welpen
mit Futterplänen, Umstellungshilfen, Rat, Tat und Tipps rund um die Hundeernährung und Hundegesundheit Was darf und sollte man füttern, wovon sollte man absehen - wie viel, wie oft, wie umstellen
B.A.R.F.-Artgerechte Rohernährung für Hunde Der Ratgeber zur Biologisch Artgerechten Rohen Fütterung
mit Futterplänen, Umstellungshilfen, Rat, Tat und Tipps rund um die Hundeernährung und Hundegesundheit Was darf und sollte man füttern, wovon sollte man absehen - wie viel, wie oft, wie umstellen
auch hier eine Seite von Swanie Simon dazu, auch mal interessant ist zu lesen http://www.barfers.de/das_brimborium_um_barf.html
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der Vollständigkeitshalber, es gibt noch eine Art zu Füttern
Vegetarisch oder Vegan
Man kann einen Hund vegetarisch ernähren, sollten sich aber bewusst machen , wie die Ernährungsbiologie des Hundes aufgebaut ist und von wem der Hund abstammt. Ob eine vegetarische Kost noch etwas mit artgerechter und naturnaher Ernährung zu tun hat, ist fraglich, da Hunde den Verdauungstrakt eines Fleischfressers besitzen. Eine Zufütterung von geschrotetem Getreide, Obst und Gemüse ist unbedenklich, Fleischlos, nach meiner Meinung, Nein. Sollte sich Jemand selbst vegetarisch ernähren, kann er immer noch für seinen Hund auf Fertigfutter zurückgreifen. Es gibt ein Problematik in der Aufzucht wo man dem Hund vielleicht zuviel Fleisch (Phosphor und zu wenig Calcium zugefüttert hat), dies ist meist in der Zeit des Zahnwechsels, hier ist es angebracht dem Junghund ein Paar Tage nur Flocken und ganz wenig Dosenfutter zu geben. Dann, aber wieder normal füttern mit etwas weniger Fleisch. Dies ist einfach um das Gleichgewicht des Calcium/Phosphor Verhältnisses wieder her zu stellen.
Ansonsten bin ich der Meinung, dass eine Fleischlose Ernährung für den Hund über Tage keinen Sinn macht.
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