Wir ernähren unsere Hunde zum größten Teil ca. 70%nach der heutigen Barf-Ernährung und kommen damit sehr gut zu recht.
Fleisch(meistens Rind ca.90% aber auch mal Geflügel), Innereien, auch Euter, Magen, Blättermagen, Schlund, Knorpel und Brustkernknochen roh, im Wechsel
Rinderhack mit Flocken
auch Apfel, Banane, Karotten, Zucchini, Fenchel, rote Beete, Spinat,
jedoch keine Zitrusfrüchte, keine Ananas, und keine Nüsse
es gibt Milchprodukte, Käse , Joghurt, Hüttenkäse, Quark,
1 x wöchentlich Blättermagen
zur Abwechslung mal Dosenfutter und auch ab zu mal gutes Trockenfutter
Mengenverhältnis Fleisch zu Knochen , Gemüse/Obst und Getreide
für einen ausgewachsenen Hund bei der Rohfütterung
2% vom Gewicht des Hundes ist die Gesamtfuttermenge pro Tag
je nach Aktivität, Witterung, Trächtigkeit kann es auch mehr sein ca. 3%
70% Fleisch und Knochen
20% Gemüse und Obst
10% Getreide
Fleisch und Knochen wir unterteilt in
50% Fleisch und 15% Knochen und Knorpel
15% Innereien
20% Pansen und Blättermagen
Ich hab es aufgegeben Nährstofftabelen anzuschauen. Ein Pauschalrezept gibt es bei der Fütterung nicht. Ausgewogen heißt ja auch nicht dass der Hund jeden Tag ganz genau alle Nährstoffe braucht. Hat er heute von dem einen Nährstoff etwas zu wenig, gibt man morgen davon einfach bisschen mehr, das es sich wieder ausgleicht. Man sollte nicht unter- treiben, aber auch nicht übertreiben. Mit den Augen füttern, heißt auch nix anderes als den Hund beim fressen beobachten. Frisst er gern, frisst er mäkelig, nicht immer frisst der Hund mäkelig weil er schleckig ist. Sortiert er mir was aus der Schüssel weil er es nicht mag, oder vielleicht verträgt er was nicht. Wie sieht das aus was hinten wieder rauskommt. Hat er Verstopfung, hat er Durchfall. Wird das Futter gut verdaut oder sind es riesen Haufen. Wie ist sein Haarkleid, ist es fettig oder spröde, fahl, ist seine Haut schuppig, hat er Ekzeme, ist er normal aktiv. Wie sind seine Läufe, die Vorderhand, ist die Hinterhand gewinkelt. Ich denk das man durch beobachten vieles erkennen kann.
Natürlich sollte man einen Hund nicht zu dick füttern.
Beim Welpen und Junghund sollten die Rippen leicht ertastbar sein.
Meine Hunde bekommen ab und zu mal Nassfutter/ Dosenfutter und zwischen durch mal Trockenfutter. Auch mal gekochtes Hühnchen (ohne Knochen Vorsicht bei gekochten Hähnchenknochen, sie sind sehr spitzig und sollten dem Hund nicht gegeben werden) mit Reis und sie lieben Nudelsuppe. Da die Suppe gewürzt ist, wird sie verdünnt mit Wasser. Meine Bernies lieben auch mal ein hartes Brötchen, oder auch mal Spaghetti. Nudelsuppe oder Spaghetti sollten aber nicht zur wöchentlichen Gewohnheit werden. Meine Hunde freuen sich, wie mancher an Weihnachten über so was Gutes. Weihnachten ist keine 5 x im Jahr.
Welpen werden bei mir 2 gleisig gefüttert
1/2 in Richtung Rohfütterung 1/2 Fertigfutter
Wer seinen Hund barfen will kann mit Anleitung des Buchs Barf Junior seinen Welpen/ Junghund roh ernähren, wer sich dies nicht zutraut der verwendet gutes Trockenfutter.
Meine Empfehlung ist einfach ausgewogen füttern. bisschen Trockenfutter und Nassfutter, bisschen Gemüse und Obst, bisschen Getreide, , bisschen Milchprodukte, dazu Fleisch und fleischige Knochen, Knorpeln, Innereien und Blättermagen und dazu mag ich einfach gern die Barf-Bücher von Schäfer/Messika , erhältlich im Kynos Verlag, weil sie leicht verständlich geschrieben sind.